Ausstellung Burgen und Schlösser im Egerland05 Jan 2022 14:13

In unserem Begegnungszentrum Eger können Sie ab 2. Januar bis 30. Mai 2022 eine Ausstellung „Burgen und Schlösser im Egerland“ sehen. Die erste Besuchergruppe, angeführt von der Besitzerin Marie Löwová, war eine Gruppe von Angestellten des Hotels Diana aus Franzensbad, die anschließend zusammen über die Ausstellung und Fotografien diskutierten. Sie interessierten sich auch für den Bund der Deutschen – Landschaft Egerland und die Balthasar-Neumann-Gesellschaft und ihre Aktivitäten für [ ... ]

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Weihnachtsfeier Neusattl05 Jan 2022 14:07

So schnell, wie die Zeit vergeht. Vor einem Jahr hat uns der Virus beinschränkt und das Weihnachtskonzert in der Kirche Christi Himmelfahrt in Neusattl blieb aus. Dieses Jahr haben sich die Kinder aus der Grundschule gemeinsam mit Erwachse-nen wieder vorbereitet und hatten ein bisschen die Vorweihnachtszeit gemeinsam genossen. Das Weihnachtskonzert der Kinder konnte aber leider nur mit Ausschluss der Öffentlichkeit ausgeführt werden und wurde nur per Video aufgenommen und auf unseren Schulhomepage [ ... ]

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Weihnachtsfeier BdD05 Jan 2022 14:05

Am 15.12.2021 besuchten uns die Kinder aus dem Kindergarten, die Deutsch lernen. Sie sangen uns Weihnachtslieder und Gedichte in deutscher Sprache. Jedes der Kinder bekam dann ein kleines Geschenk zu Weinachten. Wegen der Corona wa-ren auch nicht viele Mitglieder anwesend, aber es war ein gemütlicher Nachmittag mit guten Kaffee und Kuchen. Redaktion

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Egerländer Bauernhof mit Fachwerkbauten bei Eger05 Jan 2022 13:46

Am Samstag, 11. September dieses Jahres, fand im Rahmen der Tage des Europäischen Kulturerbes die feierliche Eröffnung des rekonstruierten Fachwerkhofes Nr. 18 in Miltigau/Milíkov statt. Der schrittweise Umbau des Gehöfts, das 2008 von der Karlsbader Region gekauft wurde, wurde bereits 2013 begonnen. In der ersten Etappe wurde das Scheunengebäude renoviert und anschließend im Jahr 2016 der Schuppen. 2017 wurde der Hof für den Publikumsverkehr geschlossen und mit den Bauarbeiten an dem Wohnhause [ ... ]

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Zum Volkstrauertag besuchten die Vertreter am 15.11.2020 vom Bund der Deutschen Landschaft Egerland und der Balthasar Neumann Gesellschaft die Kriegsgräberstätte vom Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V. auf dem Friedhof zu Eger/Cheb. Zum Andenken and viele Kriegsopfer legten wir an dem Kreuz einen Kranz nieder. Wir gedachten auch der Flüchtlinge, andere Fremde und Einwohner der Stadt Eger die bei dem Luftangriffen 1944 und 145 ums Leben kamen. Sie wurden in einem Massengrab auf dem ehemaligen Soldatenfriedhof im hinteren Teil vom Friedhof bestattet, wo sie im Massengrab ihre letzte Ruhestätte fanden. Eine genaue Zahl der Todesopfer konnte nie ermittelt werden. Die Schätzung liegt bei 1000 Opfern.

Diese Kriegsgräberstätte in Eger/Cheb für deutsche Kriegstote des Zweiten Weltkrieges in der Tschechischen Republik hat der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. in den Jahren 2008 bis 2010 errichtet. Die Stadt Cheb stellte dafür das Gelände auf dem städtischen Friedhof zur Verfügung. Inzwischen wurden hier 6.004 Tote bestattet. Darunter befinden sich auch zahlreiche Menschen, deren Identität leider nicht zu ermitteln war. Weitere Einbettungen werden folgen. Nach Abschluss der Arbeiten sollen hier einmal über 7 700 Kriegstote ruhen. Die Namen und Lebensdaten der vom Volksbund identifizierten Toten sind auf Grabkreuzen verzeichnet. Auf den Pultsteinen stehen die Namen der hier bestatteten Kriegstoten, die zwar nicht direkt identifiziert werden konnten, aber auf dem Friedhof bestattet sind. Ein besonderes Gedenkbuch enthält außerdem die Namen der bei den Umbettungen nicht zu bergenden Kriegstoten.
Im Ausstellungsraum in der Friedhofsverwaltung liegen die Gesamt-Namenbücher aus. Sie enthalten die Namen und Lebensdaten der auf dem Gebiet der Tschechischen Republik liegenden Kriegstoten und der dort Vermissten.
Am 11. September 2010 wurde die Anlage der Öffentlichkeit übergeben. Die Toten dieses Friedhofes mahnen zum Frieden.

Das Jahr 2020 schränkt Vereine und Verbände durch die CoVid 19-Pandemie stark ein. Immer wieder werden Reiseverbote verhängt, Besuche eingeschränkt und das Vereinsleben stark reduziert, dies sowohl In Tschechien aber auch in Deutschland.

Zu beachten ist , dass auch die Mitglie-der des Bundes der Deutschen-Land-schaft Egerland auf Grund ihrer Alters-struktur zu den „gefährdeten“ Personen gehören und uns ihre Gesundheit eben sehr am Herzen liegt. Wir sind sehr froh, dass wir zumindest denGeschäftsbetrieb in unserem Begegnungszentrum in Eger

aufrecht erhalten können.

Die Egerländer sind jedoch „hart im Nehmen“ wie man ihnen immer wieder nachsagt. Da wir schon seit Jahresbeginn um Hilfe für unsere seit Februar gegründete Orts- und Tanzgruppe in Neusattl bitten freuten wir uns sehr, dass Ingrid und Gerald Deistler am 21.11. dem Balthasar-Neumann-Haus in Eger einen Besuch abstatteten. Wir freuen uns ja immer über zahlreiche Be-suche aus unseren eigenen Ortsgruppen aber auch von Gmoin aus Deutschland.

An diesem Samstag war unsere Freude besonders groß, denn Ingrid und Gerald brachten uns eine große Menge Egerländer Trachten für Männer und Frauen aus Nürnberg mit. Diese werden in den kommenden Wochen in erster Linie an unsere Mitglieder in Neusattl verteilt. Sie sollen ja bei ihren künftigen Auftritten der dort neu gegründeten Tanzgruppe getragen werden. Auch einige Mit-glieder aus den weiteren fünf Ortsgruppen unseres Bundes können damit ausgestattet bzw. Trachtenteile ausgetauscht werden. Ingrid Deistler hinterliess bei ihrer Lieferung auch eine schrift-liche Nachricht für unsere Mitglieder mit folgendem Wortlaut:

„Hallo miteinander, schön, dass Ihr Euch in Neusattl zu einer Gruppe zusammengefunden habt! Gerne unterstützen wir Euch und stellen Euch Trachten unserer Nürnberger Gmoi zur Verfügung. Trachten, die Leute aus Nürnberg, Bamberg, Zirndorf und Forchheim mit viel Liebe, Zeit- und Geldaufwand gefertigt haben. Wir wünschen Euch viel Freude damit!“

Ein großer Dank gilt auch Peter Krebs von der Eghalanda Gmoi z Donauwörth der uns in den letzten Wochen zahlreiche Trachten von den aufgelösten Gmoin Lech-Schmuttertal und Nörd-lingen geliefert hat. Er nutzte dazu die Möglichkeit seine Postpakete an den stellvertretenden Bundesvüarstäiha Günther Wohlrab nach Marktredwitz zu senden. Er lieferte dann diese Post-pakete bei seinen Besuchen in Eger und Falkenau im BGZ ab.

Wir würden uns freuen wenn weitere Gmoin den beiden Beispielen folgen würden damit wir weitere Mitglieder unseres Bundes der Deutschen-Landschaft Egerland einkleiden können. Gerne auch über Vetta Wohlrab. Wir tragen unsere bisher angeschafften Trachten sehr gerne und sind stolz darauf sie tragen zu dürfen. Mit Freude und Stolz können wir an dieser Stelle sagen:                                           „Eghalanda halt`s enk zsamm u schäin Dank!“

                                                                                                                                                                                             Alois Rott, Vorsitzender BdD-L. E.

Nach dem Besuch beim Kongress der Paneuropa Union Deutschland und dem Besuch von Daniel Hermann, Mitglied des Landesvorstandes Bayern für die Oberpfalz, hat er im August während eines Gespräch mit dem Egerer Oberbürgermeister Antonin Jalovec, versprochen das BGZ am 03. Oktober zu besuchen.

Dieses Versprechen hat er nun auch eingehalten. Gerhard Hermann fuhr mit dem Zug nach Marktredwitz wo er von stellvertretenden Bundesvüarstäiha Günther Wohlrab abgeholt wurde. Der erste Weg führte natürlich erst einmal zum Egerlandbrunnen und wurde von Wohlrab erklärt. Die Weiterfahrt ging nach Eger wo uns Alois Rott, Vorsitzender des Bundes der Deutschen-Landschaft Egerland, bereits vor dem BGZ Eger bereits erwartete. Da der Hutzn-Nachmittag der Ortsgruppe Eger erst um 14:00 Uhr begann und bis dahin noch eine gute Stunde war nahmen wir die Gelegenheit wahr uns bei einem Mittagessen näher kennenzulernen. Das Wetter war optimal, dass wir auf der Terrasse essen konnten. Danach liefen wir frohen Mutes zum BGZ wo wir vom BGZ-Geschäftsführer Ernst Franke und vom Stellvertreter von Rott erwartet wurden. Auch einige Egerer Mitglieder waren gekommen. Gerhard Hermann überbrachte uns mit seinem Grußwort auch Grüße vom Vorsitzenden der Paneuropa Union Deutschland, Dr. Bernd Posselt, mit. Rott hieß den Gast herzlich willkommen, stellte ihn näher vor und informierte über die Arbeit und Aufgaben der westböhmischen Vertretung der „Heimatverbliebenen deutschen Minderheit“ in Tschechien.

Gerhard Hermann zeigte sich sichtlich überrascht über die Arbeit im BGZ Eger und fuhr später wieder mit Wohlrab nach Marktredwitz zurück um die Heimreise anzutreten.

Redaktion „Eghaland Bladl“

Die Monate Juli und August sind im Vereins- und Verbandsleben normalerweise die ruhigsten Monate. Nicht so in diesem Jahr.

Vom 24. – 26. Juli 2020 z. B. hat der Dachverband „Landesversammlung der deutschen Vereine in der CZ“ zu einem Fortbildungsseminar in die mährisch-schle-sische Stadt Troppau (Opava) eingeladen. Für Alois Rott, Vorsitzender des „Bundes der Deutschen-Landschaft Egerland“, war es selbstverständlich daran teilzunehmen. So fuhren am Freitag-morgen Alois Rott, Ernst Franke und Georg Pötzl, beide seine Stellvertreter, von Eger ab. Mit dabei war auch Günther Wohlrab von der Ortsgruppe Falkenau. Sein besonderes Interesse Troppau kennenzulernen, war die Tatsache, dass ein ehemaliger Augsburger Oberbürgermeister von dort abstammte.

Nach ca. 700 km, vorbei an Pilsen(Plzeň), Prag, Brünn (Brno) und Olmütz (Olomouc), und einer Fahrzeit von mehr als acht Stunden war das Ziel erreicht und sofort die Hotelzimmer belegt. Zahlreiche Teilnehmer aus weiteren Begegnungszentren waren ebenfalls schon anwesend. Um 17:00 Uhr trafen sich die Teilnehmer in der mährisch-schlesischen Universität um das Seminar zu beginnen. Wichtige Themen waren u. a. neue Richtlinien die es ermöglichen sollen finanzielle Zuschüsse für eigene Maßnahmen und Veranstaltungen zielgerichtet zu beantragen. Der nächste Tag brachte die Fortsetzung der Tagungsthemen. Nach dem Mittagessen stand ein Bus bereit der die ca. 45 Personen durch die nähere Umgebung fahren sollte um die dortige Region kennenzulernen. Auf der Route lagen die Städte Krawarn (Kravaře), Grätz (Hradec nad Moravicí) und zuletzt Hultschin (Hlučín). Dort wurde das Museum des BGZ besucht und umfangreich informiert. Auf dem Heimweg blieb noch genügend Zeit um das Schloss in Grätz zu besuchen. Nach dem Frühstück am Sonntag wurde das BGZ in Troppau besucht. Höhepunkt war der Besuch der tschechischen Regierungsbeauftragten für Menschenrechte und Minderheiten, der ehemaligen Justizministerin Prof. JUDr. Helena Vàlkovà. Eine große Freude machte den Teilnehmern aus Eger die aus Buchau (Bochov) stammende Regierungsbeauftragte die diese als „ihre lieben Egerländer Freunde“ besonders grüßte. Nach dem Mittagessen fuhren alle wieder Nachhause und um 21:00 Uhr war Eger glücklich erreicht.

Der nächste wichtige Termin fand am 28. August statt. An diesem Tag fand eine Sitzung des Präsidiums der Landesversammlung, wo Alois Rott kooptiertes Mitglied ist, im mährischen Bad Karlsbrunn (Karlova Studánka) statt.

Da auch dieses Ziel gut 600 km von Eger entfernt lag fuhr Alois Rott, begleitet von Günther Wohlrab, einen Tag vorher schon los. Da genügend Fahrzeit zur Verfügung stand haben die beiden die Möglichkeit genutzt sich unterwegs etwas umzusehen. Durch Zufall entdeckten die beiden in Blauda (Bludov), im Kreis Mährisch-Schönberg (Šumperk), die bekannte „Habermannvilla“, heute eine Pension. Dieser August Habermann besaß bereits in 4. Generation dort ein großes Sägewerk wo er überwiegend tschechoslowakische Mitarbeiter beschäftigte. Nach dem Ende des 2.Weltkrieges haben sich durch die bekannten radikalen Einflüsse auch seine Arbeiter radikalisiert. Sie haben Habermann getötet und seine halbjüdische Frau mit der gemeinsamen Tochter vertrieben. Seine Grabstätte besuchten Rott und Wohlrab auch. Am Anreisetag gegen 19:00 Uhr erreichten die beiden Karlsbrunn und bezogen im Hotel „Džbán“

 (Krug) ihr Zimmer. Nach dem Abendessen besichtigten sie den 178 Einwohner zählenden Kurort im mährischen Altvatergebirge. Karlsbrunn ist eine kleine aber sehr feine Kurstadt und die Gebäude sind annähernd alle im typischen Empire-Baustil der Region des 19. Jahrhunderts, also überwiegend aus Holz bzw. mit Holzgiebeln versehen. Sehr interessant ist die Tatsache, dass diese ehemalige Bergmannssiedlung, in der anfangs Eisenerz gefördert wurde, zeitweise sogar preußischer Besitz war und bis 1803 den Namen „Hinnewieder“ trug. Ab 1785 wurden dort unter Maximilian Franz von Österreich zahlreiche Säuerling-Quellen entdeckt. So entstand dort im Lauf der Jahre einer der schönsten Kurorte des Landes Nach dem 2. Weltkrieg wurde der Kurort überwiegend von Parteifunktionären besucht. Aktuell ist Bad Karlsbrunn ein beliebtes Ziel als Heilbad für Atemwegserkrankungen und für Wanderer auf den nahegelegenen 1.491 m hohen Altvater. Nach dem Mittagessen am Freitag, zusammen mit den Präsidiumsmitgliedern, und der Sitzung ging es dann wieder zurück. Natürlich haben die beiden die Möglichkeit genutzt um vorher noch frisch gepflückte Schwarzbeeren mit Nachhause zunehmen. Gegen 23:00 Uhr waren beide wieder in Franzensbad angekommen. Für beide war es eine interessante Reise durch einen großen Teil unseres schönen Sudetenlandes außerhalb unseres wunderschönen Egerlandes. Sozusagen eine Reise über den Tellerrand des Egerlandes hinaus.

Günther Wohlrab

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