Die Geschichte des Zusammenlebens von Tschechen un...18 Aug 2021 11:16

Die heute nicht mehr existierende Gemeinde Lauterbach (Čistá=tschechisch) war noch vor dem 2. Weltkrieg eine blühende Stadt. Sie befindet sich im heutigen Grundbuchgebiet der Stadt Falkenau (Sokolov) im Naturschutzgebiet Kaiserwald (Slavkovský les). Ähnliche Gemeinden, die nicht mehr existent sind, gab es in dem Grenzgebiet zwischen Tschechischer Republik und Deutschland in zweistelliger Zahl. Leider hat sich das Grenzgebiet nach dem Krieg praktisch in eine verbotene Zone geändert und nach der [ ... ]

BERICHTEWeiterlesen…
Karlsbad Hutzn-Nachmittag18 Aug 2021 09:27

Liebe Landesleute,

Nach langer Zeit war in diesem Jahr am 10.6.2021 das erste Treffen der Ortsgruppe Karlsbad bei Werner Kraus im Egerländer Hof. Es war ein fröhliches Beisammensein nach so langer Zeit, wie es auf den Fotos zu sehen ist Wir haben uns meistens nur über das Telefon in Stimmung gehalten und immer nach der Gesundheit gefragt. Aber nichts ist über ein persönliches Gespräch in der Runde der Mitglieder. Um das leibliche wohl kümmerte sich der Wirt Werner Kraus. Bei gutem wein Kaffee [ ... ]

BERICHTEWeiterlesen…
Neues Kreuz bei Höfen Richtung Elbogen 18 Aug 2021 08:37

Die Marienkapelle bei Nallesgrün (Bruck-Kapelle) war von zwei dichtläubigen Lindenkronen beschattet und geschützt. Vor 14 Jahren durch den heftigen Orkan Kyril, wurde eine der zwei alten Linden vernichtet. Im Herbst 2020 wurde eine neue Linde von der Ortsgruppe Neusattl und Herrn Rainer Lochschmidt aus Nallesgrün gepflanzt. Der Lindekeimling stammt von einer alten Linde aus Höfen, die bei der Abzweigung nach Geiersbach wächst.

Am Weg Richtung Elbogen (Steinloh) wurde 1847 von Anton Lenk „Höfen“ [ ... ]

BERICHTEWeiterlesen…
Totenehrung im Soldatenfriedhof Eger und in Karlsb...08 Jun 2021 11:41

In der Hauptversammlung es Bundes der Deutschen-Landschaft Egerland am 08. Mai wurde beschlossen, dass am 22. Mai eine Totenehrung im Soldatenfriedhof in Eger und anschließend in Karlsbad stattfinden soll.

So trafen sich am Samstag neben dem Vorsitzenden des Bundes der Deutschen, Alois Rott und dem Geschäftsführer des BGZ Eger, Ernst Franke, noch Delegierte aus Eger, Neusattl und Falkenau. Zur großen Freude hatte auch der aus dem Kreis Marienbad stammende Dekan und Monsignore Peter Fořt aus [ ... ]

BERICHTEWeiterlesen…
Other Articles

Das Wochenende 22.09.-24.09.17 war wohl eines der letzten schönen Wochenenden im Herbst. Der Vorsitzende des Bundes Alois Rott und sein Stellvertreter Ernst Franke hatten wohl schon im letzten Jahr Bescheid gewusst, dass sie ihr geplantes und sehr gut vorbereitetes Herbstseminar nicht nur bei schönem Kaiserwetter, sondern auch in einer der schönsten Städte des Egerlandes, nämlich in Karlsbad veranstalten werden. Bei herrlich, warmen Temperaturen trafen die Teilnehmer aus den Ortsgruppen Eger, Wildstein, Falkenau, Neudek und natürlich auch aus Karlsbad und einer Gruppe aus dem Hultschiner Ländchen im „Egerländer Hof“ (Chebsky dvur) ein. Dass als Veranstaltungslokal der „Egerländer Hof“ unseres Landsmannes und Mitglieds aus Karlsbad genutzt wurde, lag an der Tatsache, dass wir dort neben einer sehr guten Verpflegung auch übernachten konnten. Außerdem liegt der Egerländer Hof nur unweit des bekannten Karlsbader Sprudels und damit mitten in der weltbekannten Kurstadt Karlsbad.

Die bereits am Freitag angereisten rund 50 angereisten Mitglieder der Ortsgruppen des Bundes der Deutschen und aus dem Hultschiner Ländchen fühlten sich gleich zuhause und genossen gleich den herrlichen Blick zum Sprudel und der Maria Magdalenen Kirche.

Nach der Eröffnung durch den Vorsitzenden Alois Rott führte sein Stellvertreter Ernst Franke in das Programm des Wochenendes ein. Ihre Technik wie Laptop, Beamer, Lautsprecher waren schon aufgestellt und natürlich voll Funktionsfähig. Mit musikalischem Klang auf der Zither von Bertl Ruzicka aus Neudek konnte nun das Programm beginnen.

Ernst Franke zeigte einige Bilder des seit 2016 neu genutzten Begegnungszentrums in Eger und erläuterte auch die Umstände des Umzugs an die neue Wirkungsstätte mitten am Marktplatz in Eger.

Dr. Petr Rojik informierte dann mit zahlreichen Bildern die Geschichte und Historie des „Deutschen Kulturverbandes“ in der Tschechischen Republik seit der Gründung 1969 bis heute. Dr. Rojik, der aus Rothau (Rotava) stammt informierte auch über die Aktivitäten seiner Ortsgruppe des Kulturverbandes in Graslitz. Dieser sehr gute Vortrag wurde sehr interessiert aufgenommen und von allen gelobt. Das „Duo Falkenau“ informierte umfassend über die wöchentlichen Treffen der sehr aktiven Ortsgruppe Falkenau und sorgten während des Vortrages immer wieder für musikalische Beiträge böhmischer und alter Egerländer Musik. So ging der Nachmittag rasend schnell vorüber und alle rund 50 Teilnehmer freuten sich auf die bekannte und geschätzte Küche unseres Wirtes Werner Kraus. Danach nutzten die Teilnehmer bis in den späten Abend hinein die Möglichkeit sich kennenzulernen und über die Arbeit in den Ortsgruppen zu unterhalten.

Der nächste Morgen begann erst einmal mit einem deftigen Frühstück das keinen Wunsch offen ließ.

Alois Rott und Ernst Franke ließen noch einmal den Freitag kurz Revue passieren und einige Teilnehmer berichteten von den guten Gesprächen die sie am Vorabend führten. Leider hat Richard Šulko seinen Vortrag aus gesundheitlichen Gründen leider kurzfristig abgesagt und so war etwas Zeit für diesen Gedankenaustausch vorhanden.

Danach informierte Ernst Franke über den Aufbau und die notwendigen Vorbereitungen die für das monatlich erscheinende „Eghaland Bladl“ erforderlich ist. Die Ortsgruppen bat er möglichst Material aus ihren eigenen Veranstaltungen zu liefern. Das „Eghaland Bladl“ soll ja das gesamte Verbandsleben der „Heimatverbliebenen“ darstellen und darüber informieren. Günther Wohlrab, Marktredwitz, stellte auch sein „Gmoibladl“ vor und erläuterte die Arbeit und Zusammenstellung aus seiner Sicht. Von ihm wurde zugesichert immer wieder aus „seiner Ortsgruppe Falkenau“ zu informieren und Berichte zu schicken.

Gerda Hazuchova, Ortsgruppe Eger, hat sehr umfassend über Ernst Mosch und seine „Original Egerländer Musikanten“ mit zahlreichen Bildern und Fotos informiert. Wegen des Ausfalls von Richard Šulko brachte Wohlrab, passend zum vorher gehenden Bericht über Ernst Mosch einen Vortrag über den bekanntesten Musiker der Original Egerländer Musikanten Franz Bummerl aus Labant im Kreis Tachau. Er hätte im Januar seinen 90. Geburtstag gefeiert, verstarb aber im Jahr 2011.

Nach diesem Vortrag war es nun Zeit für ein kräftiges Mittagessen. Danach war die Familienmusik Deistler aus Nürnberg gefragt.  Sie erzählten von vielen Egerländer Bräuchen im Jahreslauf und untermalten diese mit selbstgesungenen Liedern und Mundartgedichten zu den Themen wie Weihnachten, Kirwa, Ostern und Muttertag. Da wir nun schon im Bereich Gesang angekommen waren erzählte Wohlrab aus dem Leben des Egerländer Volksliedsängers, Heimatdichter, Chronisten und Volksgutsammlers Franz Lutz aus Schönbach bei Eger. Er hat im kommenden Jahr seinen 40. Todestag. Sein bekanntestes Lied war „Vöia Stoinla“ das in allen Egerländer Gmoin immer wieder und gerne angestimmt wird. Musikalisch wurde dieser Vortrag wieder durch die Familienmusik Deistler unterstützt. Nach dem Abendessen wurden von der Familienmusik Deistler noch zahlreiche „Eghalanda Liedla“ vorgetragen und die Teilnehmer sangen zahlreich mit.

Am Sonntagmorgen nach dem Frühstück ging es dann in den Endspurt dieses dreitägigen Seminars.

Ernst Franke berichtete ausführlich über das Begegnungszentrum „Balthasar-Neumann-Haus“ in Eger im Fokus der Zusammenarbeit zwischen Deutschen und Tschechen. Seit dem Umzug in das neue Domizil kommen sehr viele Besucher in das BGZ und fragen nach Möglichkeiten der Ahnenforschung, über die Aktuelle Situation der Heimatverbliebenen und vieles mehr. Mit Freude kann gesagt werden, dass sich neben natürlich vielen Deutschen auch tschechische Staatsbürger über vieles informieren. Es ist und war deshalb notwendig dieses BGZ im Herzen der Stadt, direkt neben dem „Egerer Stöckl“ als Sitz zu wählen. Dies ist Dank der sehr guten Zusammenarbeit zwischen Alois Rott und Ernst Franke zu danken. Zahlreiche Fragen, Anregungen und Gedanken kamen hierzu auch aus dem Publikum. So verging der Vormittag rasend schnell. Es folgte natürlich wieder ein hervorragendes Mittagessen. Danach fasste Alois Rott noch einmal den Ablauf des dreitägigen Seminars zusammen. Viele Teilnehmer kündigten bereits an, dass sie gerne eine Fortsetzung in 2018 hätten. Rott und Franke sagten zu sich wieder um eine Möglichkeit zu bemühen, jedoch wird dies dann an einem andern Ort durchgeführt werden. Es war auch der allgemeine Wunsch solch ein Seminar in allen Orten des Bundes der Deutschen nacheinander durchzuführen.

Was blieb jetzt noch übrig? Natürlich das berühmt berüchtigte gemeinsame Abschlussfoto das gleich gegenüber dem Tagungslokal gemacht wurde.

Günther Wohlrab

Joomla SEF URLs by Artio