Kulturveranstaltung in Elbogen08 Okt 2019 11:20

Am 21. September fand in Elbogen der Auftakt  zum 20. Jubiläum der Partnerschaft zwischen Illertissen und Elbogen am 28./29. September statt.

Die Vorbereitungen dazu liefen bereits seit Januar dieses Jahres. Die All-Eghalanda Gmoi Rawetz war als deutscher Kooperationspartner in die Vorbereitungen und Planungen eingebunden. Neben Günther Wohlrab nahmen Richard Šulko und Dr. Petr Rojik an der Ausstellungseröffnung teil.
Begrüßt wurden die Vortragenden und anwesenden Gäste von Bürgermeister [ ... ]

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Hans Heilling bei Karlsbad01 Okt 2019 14:03

Eine Volkssage von Prokop Schmitt (1866)

Vor uralten Zeiten, als noch die Vohburge das Schloss und Landschaft Elbogen besaßen, fand ein armer Bauer, welcher in das Schloss Frondienste leisten ging, dort, wo jetzt der Hochaltar der Schlaggenwalde Kirche sich erhebt, zwischen zwei großen Steinen ein wimmerndes neugeborenes Knäblein. Mitleidig hob er es auf und nahm es mit sich. Nach seiner Ankunft im Schloss begab er sich unverweilt zur Markgräfin Johanna und sprach:

„Es ist Brauch, beim Erscheinen [ ... ]

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Egerländer Gebetstag in Maria Kulm01 Okt 2019 14:01

Seit vielen Jahren findet stets am Sonntag nach dem katholischen Feiertag Maria Himmelfahrt im bekanntesten Wallfahrtsort des Egerlandes Maria Kulm, der Egerländer Gebetstag statt. Die Wallfahrtskirche Maria Kulm, offiziell Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt und St. Maria Magdalena, ist eine barocke römisch-katholische Marien-Wallfahrtskirche, die ungefähr 25 Kilometer von der bayerischen und etwa 15 km von der sächsischen Grenze im Egerland in der Ortschaft Maria Kulm (Chlum Svaté Maří) steht. [ ... ]

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Tage der Volksarchitektur der Karlsbader Regionin ...01 Okt 2019 13:59

Das Kennenlernen der Schönheiten der Volksarchitektur war das Ziel der Veranstaltung, die am Samstag, den 13.7.2019 im Freilichtmuseum Taubrath/Doubrava in der Region Eger/Cheb begann. Die Region Karlsbad nahm an der bundesweiten Veranstaltung "Tage der Volksarchitektur" zum erstenmal teil.

„Wir möchten zeigen, dass nicht nur der Süden Böhmens und Mährens aus dieser Perspektive interessant ist“, sagte Jan Konůpek vom National Denkmal Institute. Er hat eine besondere Beziehung zu Taubrath/Doubrava. [ ... ]

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Der Freitag, 29.03.2019, war bei mir ganz dick im Terminkalender vermerkt. An diesem Tag fuhr ich mit Trude Skrabal, Ortsgruppe Karlsbad, bereits am frühen Morgen nach Prag. Ziel war dort das „Palais Lobkowicz“ in dem die Deutsche Botschaft ihren Sitz hat. Eingeladen waren die Delegierten der Landesversammlung vom deutschen Botschafter Dr. Christoph Israng zum „Tag der deutschen Minderheiten“.

Nach der ersten Kontrolle von tschechischen Sicherheitsleuten auf Höhe der amerikanischen Botschaft, die mit Spiegeln den Fahrzeugunterboden sowie einer Koffer- und Motorraumkontrolle und einer weiteren Kontrolle in der deutschen Botschaft durch eine Metallschleuse gelangten wir in das Innere der Botschaft wo wir durch Botschaftsmitarbeiter freundlich begrüßt wurden.

Das Botschaftsgebäude ist ein eindrucksvoller Barockpalast der in den Jahren 1703—1707 durch den Veroneser Architekten Giovanni Batista Allibrandi auf dem Gelände der ehemaligen Brauerei des Klosters Strahov erbaut wurde.

Im ersten Stock trafen wir auf die Beauftragten des Bundesinnenministeriums (BMI) Grit Radeske und Dieter Fuchsenthaler die sich beide noch sehr gut an ihren Besuch des BGZ Eger im letzten Jahr erinnerten. Außerdem trafen wir auf die Delegierten aus dem oberschlesischen Hultschin mit Marie Rončka an der Spitze, Richard Šulko, Dr. Peter Rojik und viele weitere mir bereits Bekannte.

Nach den Grußworten von Botschafter Dr. Christoph Israng, Prof. Dr. Bernd Fabritius, Beauftragter für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten der Bundesregierung, Grit Radeske, Martin Dzingel von der Landesversammlung und Irena Novak vom Deutschen Kulturverband begann ein reichhaltiges und interessantes Programm mit Vorträgen.

Die Mittagspause nutzte ich natürlich um vom Kuppelsaal auf den Balkon der Botschaft zu treten von wo aus der damalige Bundesminister Hans-Dietrich Genscher am 30. September 1989 den dort im Garten „lagernden“ DDR-Bewohnern mitteilte:

Wir sind zu ihnen gekommen um ihnen mitzuteilen, dass heute ihre Ausreise möglich geworden ist“. Mit diesen bewegenden Worten war das Ende der DDR mit dem Wegfall der Grenzen nach dem Westen besiegelt. Am 28. 09.2019 wird zu diesem Anlass in der Botschaft noch einmal ein Festakt stattfinden.

Am späten Nachmittag fand dann noch ein Konzert der tschechischen Chansonette Renata Droessler statt. Sie sang ihre Lieder und Chansons in Deutsch, Tschechisch, Slowakisch, Jiddisch, Polnisch und Französisch. Nach einem Umtrunk und interessanten Gesprächen mit weiteren Gästen fuhren Trude Skrabal und ich ins gebuchte Hotel Olšanka in der Prager Innenstadt. Der Weg führte uns dabei vorbei am weltbekannten Wenzelsplatz und dem Hradschin, Sitz der dortigen Regierung.

Der Samstag fand seine Fortsetzung im Prager Hotel Ibis mit der Tagung der Arbeitsgemeinschaft deutscher Vereine (AdV) und der Landesversammlung der deutschen Vereine in der Tschechischen Republik. Der Präsident der Landesversammlung Martin Dzingel eröffnete um 10:00 Uhr die Versammlung zu der auch noch Ernst Franke und Jaroslav Klyeisen vom Bund der Deutschen-Landschaft Egerland angereist waren. Leider konnte der Vorsitzende Alois Rott aus beruflichen Gründen nicht mitkommen. Wie bereits am Vortag musste auch hier eine straff geführte Tagesordnung abgewickelt werden. Neben den Berichten aus dem Präsidium der Landesversammlung berichteten auch dessen Gliederungen über ihre Arbeit der letzten sechs Monate bis hin zur nächsten Tagung im November. Es wurde auch eine „Willenserklärung“ der Landesversammlung vorgelegt die mit nur zwei Gegenstimmen angenommen wurde.

Während der Mittagspause wurde ich von Richard Šulko interviewt zu meiner Stellung als einziger Delegierter der Landesversammlung aus Deutschland und meiner Arbeit in der Tschechischen Republik. Dieses Interview wurde am 12. April auf Radio Karlsbad ausgestrahlt.

Nach Ende der Tagung am frühen Nachmittag ging es bei strahlendem Sonnenschein wieder Nachhause. Ich kann abschließend ganz klar sagen, dass es sich wirklich gelohnt hat für diese beiden Veranstaltungen nach Prag zu fahren um den Gedankenaustausch mit den Heimatverbliebenen zu vertiefen. Auf der Strecke bleibt bei solch straffen Programmen eigentlich nur das Vergnügen Prag auch mal kennenzulernen.                      

Günther Wohlrab, LV-Delegierter BdD-L. E.

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