Besuch bei unseren Osterpfadfreunden Berga12 Apr 2017 14:22

Besuch bei unseren Osterpfadfreunden Berga am 11.4.2017.

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Hutzn-Nachmittag im BGZ Eger am 2.4.201712 Apr 2017 09:03

Hutzn-Nachmittag im BGZ Eger am 2.4.2017

Zu Besuch an unserem Hutzn-Nachmittag in Eger kam die Gruppe des Kulturverbandes aus Prag, um mit dem Vorsitzenden vom Bund der Deutschen – Landschaft Egerland Alois Rott und Mitgliedern des Bundes einen gemütlichen Nachmittag zu verbringen. Die Gruppe wurde von der Vorsitzenden des Kulturverbandes Frau Irene Novak angeführt. Begleitet wurde sie von Brigitte Jonášová, Ingrid Pavel, Soňa Šimánková und Peter Rojík. Nach Gesprächen, Kaffee und Kuchen, [ ... ]

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„1. Egerländer Osterpfad 2017“11 Apr 2017 14:32

„1. Egerländer Osterpfad 2017

Der erste „Egerländer Osterpfad“ findet vom 08.04. – 23.04. im BGZ Eger statt. Mit Hilfe des Organisationsbüros Osterpfad - Thüringen – Sachsen haben wir dieses Jahr eine kleine Ostern Ausstellung in unseren Schaufenstern arrangiert. In einem Schaufenster sind die geschmückten Ostereier und Osterschmuck aus Berga/Elster, welche uns freundlicherweise Frau Ingrid Wiese aus dem Organisationsbüro zu Verfügung gestellt hat, zu sehen. Im zweite Schaufenster [ ... ]

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Hutzn-Nachmittag im Egerer BGZ am 4.3.201715 Mär 2017 14:19

Zweiter Hutzn-Nachmittag im Egerer BGZ am 4.3.2017

Heute waren wir wieder eine sehr gut besuchte Kaffee - Runde.
Es gab viele und lange und auch schöne Gespräche bei Kaffee und Kuchen!
Es gab die ersten Egerländer Ostereier für den Osterpfad zu bewundern, es gab, zur Freude aller Anwesenden, einen Minikurs in Egerländisch.
Wir freuten uns sehr, als auch Zdeňka Galbová mit zum Kaffee kam! Denn sie und Ingrid Wiese betreuen uns bei dem 1. Egerländer Osterpfad!
Besonderer Dank geht an Marie [ ... ]

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Weihnachtsfeier und Mundartseminar im BGZ in Eger

Am 17.12.2016 fand im BGZ in Eger ein besonderes Mundartseminar mit dem Thema „Weihnachtszeit und Bräuche im Egerland“ statt. Zur Begrüßung hielt Alois Franz Rott, Vorsitzender des BdD (Bund d. Deutschen), eine kurze Rede, in der er zuerst alle Anwesenden auf das Herzlichste begrüßte und uns dann über die gegenwärtige Situation im BdD, dessen Mitgliederentwicklung, Finanzen, Neuigkeiten, anstehende Projekte, Ziele usw., unterrichtete.
Zur guten Unterhaltung spielten Bertl Růžička auf der Zitter und Dr. Peter Rojík auf dem E - Klavier alte Weihnachtslieder aus dem Egerland. Günther Wohlrab und Gerda Hazuchová erzählten uns Gedichte und Geschichten über die Sitten und Bräuche im Egerland. Karl Schubsky präsentierte uns einiges über das Alt-Egerer Krippentheater. Ernst Franke zeigte uns etwas aus der Geschichte seiner Familie und wie sie Weihnachten in Haslau feierten.
Wir haben uns bei gutem Essen und Glühwein sehr gut unterhalten. Alle waren zufrieden und sangen Weihnachtslieder mit. 
Vielen Dank an die vielen Helfer und Helferlein!

   Unsere Delegierten – Wahl des Präsidiums der LV am 05.11.-06.11.2016 in Prag

Am Wochenende 05.11.-06.11.2016 fand in Prag die Landesversammlung der Landesversammlung der deutschen Vereine in der Tschechischen Republik e.V. (ADV) statt. Als Delegierte des Bundes der Deutschen-Landschaft Egerland nahmen Jaromir Klyeisen, Ernst Franke,Alois Rott, Edeltraud Skrabal und Günther Wohlrab daran teil.

Delegierte Eger

Am Samstag tagte die Arge der Deutschen Vereine in der Tschechischen Republik. Alle Begegnungszentren in der Tschechischen Republik informierten über ihre Veranstaltungen im Jahr 2016 und berichteten auch über geplante Vorhaben in 2017. Diskutiert wurden auch eine Erneuerung der bisherigen Satzung der Landesversammlung und die bereits erfolgte Umbenennung des Verbandes. Der neue Name lautet jetzt: „Landesversammlung der deutschen Vereine in der Tschechischen Republik e. V.“.

Ein größeres Problem war die Änderung der Satzung des Verbandes. Noch immer war z. B. in der Satzung verankert, dass Delegierte zur Landesversammlung nur tschechische Staatsangehörige mit Wohnsitz in der Tschechischen Republik sein dürfen. Uneinigkeit bestand vor allem, laut Richard Šulko, darüber ob eine Änderung mit den tschechischen Gesetzen im Widerspruch steht. Die Änderung soll nämlich auch Bürgern anderer Staaten die Möglichkeit geben in der Landesversammlung als Delegierter mit Stimmrecht zu sein. Am Ende der langen Diskussion wurde abgestimmt die Änderung den Delegierten am Sonntag als Empfehlung der ADV vorzulegen.

Am Sonntag fand also dann die Sitzung der Landesversammlung mit 40 von 45 anwesenden Delegierten statt. Auch hier wurden die Delegierten noch einmal vom neuen Namen der Landesversammlung informiert. Es wurde bekannt gegeben, dass die Geldmittel für 2017 unverändert bleiben werden als sie 2016 zur Verfügung standen. Es wurde dann auch die zu ändernde Satzung der Landesversammlung, wie am Vortag beschlossen, vorgelegt. Noch einmal versuchte Šulko die Änderung zu verhindern. Er konnte jedoch nach kurzer Diskussion von der Notwendigkeit der Änderung überzeugt werden. Die Neuwahl des Präsidiums der Landesversammlung ging sehr zügig voran. Das Präsidium, besetzt mit sieben Personen wurde schriftlich gewählt.

Mgr. Martin Dzingel ist weiterhin der Präsident. Die restlichen Ämter werden im Präsidium verteilt. Richard Šulko, mit nur 11 Stimmen gewählt, ist nicht mehr im Präsidium vertreten. Sehr positiv ist mir aufgefallen, dass die Führungsmitglieder der Begegnungszentren und er deutschen Vereine dort stark durch Mitglieder unter 60 Jahre sind, sogar mit großem Anteil bis ca. 40 Jahre. Dies zeigt, dass die Zukunft der „Heimatverbliebenen“ eine lange Zeit vor sich hat. 

Landesversammlung wählt neues Präsidium

Am 5. und 6. November traf sich die Landesversammlung der deutschen Vereine in der Tschechischen Republik e.V. zu ihrer Herbsttagung. Turnusgemäß wurde dabei auch ein neues Präsidium gewählt.
Zunächst besprach am Samstag jedoch die Arbeitsgemeinschaft der deutschen Verbände die durch-geführten Projekte seit der letzten Tagung im Frühjahr. Es hat sich viel getan und auch das Großprojekt der Sichtung und Reparatur deutscher Gräber ist gut angelaufen. In Mährisch Trübau (Moravská Třebová) konnten bereits Grabstätten restauriert werden. Dort, wo dies aufgrund des Zustands der Gräber nicht mehr möglich war, wurden Ge-denktafeln angebracht. Natürlich bleibt noch viel zu tun und für das nächste Jahr sind weitere Ortsbesichtigungen mit Lokalpolitikern geplant.
Wie bereits im letzten Jahr, lädt die Deutsche Botschaft Vertreter der deutschen Verbände in der Tschechischen Republik zu einem Minderheitentag ein. Am 25. November werden Mittlerorganisationen, Vereine und Verantwortliche in Prag zusammentreffen. Dabei wird auch das neue Mind_Netz des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa) näher vorgestellt, mit dem Medien der deutschen Minderheiten im Internet verbunden werden sollen.
Die Landesversammlung schließt sich im nächsten Jahr der Initiative der Deutschen Botschaft an, die mit einem Kulturfrühling an die Unterschrift der Deutsch-Tschech-ischen Erklärung vor 20 Jahren erinnert. Dafür sind drei Kindertage und zwei ganztägige Festivals mit mehreren Aktionen in den Regionen geplant.
Ein weiteres Thema war die kulturelle Großveranstaltung im nächsten Jahr, bei der des 25. Jubiläums der Gründung der Landesversammlung gedacht wird. Aus diesem Grund wird die Großveranstaltung 2017 nicht in Prag, sondern am Gründungsort der Landesversammlung in Reichenberg (Liberec) stattfinden. Für den 14. Oktober 2017 sind dann alle Verbände eingeladen, das Programm mitzugestalten.
Es folgten Abstimmungen über einzelne Punkte der neuen Satzung der Landesversammlung, die durch Änderungen im Bürgerlichen Gesetzbuch notwendig geworden waren.
Am Sonntag kamen dann alte und neue Delegierte zusammen, um das alte Präsidium zu entlasten und ein neues zu wählen. Für die vergangene Wahlperiode 2013-2016 konnte die Schuldenfreiheit der Landes-versammlung gegenüber der öffentlichen Hand bestätigt werden und das Präsidium erhielt für seine Arbeit Applaus.


Dann stellten sich die Präsidiumskandidaten vor und die 40 Delegierten stimmten in geheimer Wahl über die nächste Leitung der Landesversammlung der deutschen Vereine in der Tschechischen Republik ab. In der Wahlperiode 2016-2019 bilden nun von Links Jan Bartoš,
Hans Dieter Korbel, Martin Dzingel,  Erika Vosáhlo, Monika Manethová, Irene Kunc, und Richard Neugebauer das Präsidium. Darauf folgte die Wahl des Präsidenten, wobei nur ein Kandidat vorgeschlagen und dann durch geheime Wahl bestätigt wurde. Präsident der Landesversammlung bleibt Martin Dzingel, der damit seine dritte Amtszeit antritt.

     LVPraesidium

Die Kirche St. Nikolaus – die Kirche unserer Fahnenweihe ist eine im 13. Jahrhundert errichtete dreischiffige Basilika in Eger. Die erste schriftliche Erwähnung der Kirche bezieht sich auf das Jahr 1239, in dem angeblich einer der seitlichen Altäre eingeweiht wurde. Im Jahre 1258 trat der Kaiser das Patronatsrecht an den Deutschherrenorden ab, der es bis zum Ende des 16. Jahrhunderts behielt. Vom ursprünglichen Bau sind heute vor allem die unteren Teile beider Türme und das Westportal erhalten. Nach einem Brand im Jahre 1270 wurde die alte Apsis durch ein frühgotisches Presbyterium ersetzt. Mitte des 15. Jahrhunderts engagierten sich wohlhabende Bürger für den Umbau der Kirche, der zwischen 1456 und 1476 realisiert wurde. Die Stadtwerkmeister Jorgen (Jörg, Georg) von Eger und später Eberhard (Erhard) Bauer von Aistel (Eichstadt, Aichstätt) („Steinmetz von Aistel“) errichteten eine monumentale dreischiffige Halle mit 14 Altären, 50 Meter Länge, 30 Meter Breite und 21 Meter Höhe, die Meister Lukas von Nürnberg ausmalte. Von 1658 bis zu seinem Tod 1678 war Johann Georg Franz Braun, der Verfasser von Ave Maria zart (1675), Kantor an St. Nikolaus. Nach dem Brand 1742 wurden zwei Türme mit Barockkuppeln nach einem Entwurf des einheimischen Baumeisters Balthasar Neumann erhöht und mit einem Barock-zwiebeldach geziert. Nach einem Brand von 1809 erhielt die Kirche eine historistische Inneneinrichtung im neogotischen Stil (Altar, Chorgestühl und Orgel). Bei einem US-amerikanischen Fliegerbombenangriff am 20. April 1945 brannten die Balthasar-Neumann-Kirchtürme ab, die nicht rekonstruiert wurden.

Am 30. Oktober 2016 war es endlich für uns soweit! Unsere Fahne, ausschließlich aus Spenden unserer Mitglieder finanziert, wurde geweiht. Es war die erste Fahnenweihe eines deutschen Vereines in der ČR nach der Wende. Unter der Anwesenheit zahlreicher Gäste – es waren weit über 100 – wurde ein feierlicher Gottesdienst in der wunderschönen Kirche St. Nikolaus durch Monsignore Karl Wuchterle, Vors. Sudetendeutsches Priesterwerk aus Marktredwitz - gemeinsam mit dem Egerer Vikar Richard Polák, abgehalten. Der Gottesdienst wurde musikalisch von der Blaskapelle Junges Egerland aus Bad Brambach untermalt.

Weitere Gäste waren u.a. Mitglieder der Gmoi´n aus Waldsassen; Marktredwitz; Linz; Braunfels; München; Kempten;  Volker Jobst - Heidelberg, Gmoi´n Bundesvüarstäiha; Wolfgang Jordan - Braunfels, Bundesorg.-Leiter; Christian Meinl - Herborn, Stv. Bundesorg.-Leiter; Albert Reich - AEK-Vorsitzender; Detlef Schneider -  AEK-Mitglied; Günther Wohlrab - Vorsitzender Falkenau/Sokolov; Marianne Vankova -Stellv. Vors. Falkenau/Sokolov; Irena Kašáková-   OG Karlsbad; Sieglinde Teschauerová – OG Wildstein; Bertl Ružicka – OG  Neudek;  Gerda Hazuchová – OG Eger und noch viele die hier leider unerwähnt bleiben müssen.

Der Fahnenweihe folgte ein kleiner Fahnenumzug – unter Hilfe der Polizei, Straße für uns abgesperrt -  in das Büro des BGZ-Eger und einem kleinem, kurzem, aber doch sehr denkwürdigem Fahnenaufmarsch vor dem Stöckl. Danach wurde im BGZ gefeiert und viiiiiiiiel erzählt, gelacht und erinnert!"

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