Gottesdienst am 1. Advent in Maria Stock (Skoky)14 Dez 2020 14:17

Am Sonntag, 29. November, war die Wallfahrtskirche Maria Stock bei Buchau (Bochov) geöffnet damit Pilger dort einen Advents-Gottesdienst feiern konnten.

Da Maria Stock nicht allzu weit entfernt ist von Eger nutzten Jaroslava Arendášová (OG Eger) und ich die Möglichkeit diesen Gottesdienst als Vertreter des Bundes der Deutschen-Landschaft Egerland, der in Tschechien vertretenen deutschen Minderheit Westböhmens, zu besuchen. Die zahlreich anwesenden Pilger beteten um das Böse in all seinen Formen [ ... ]

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Kranzniederlegung Friedhof Eger14 Dez 2020 14:06

Zum Volkstrauertag besuchten die Vertreter am 15.11.2020 vom Bund der Deutschen Landschaft Egerland und der Balthasar Neumann Gesellschaft die Kriegsgräberstätte vom Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V. auf dem Friedhof zu Eger/Cheb. Zum Andenken and viele Kriegsopfer legten wir an dem Kreuz einen Kranz nieder. Wir gedachten auch der Flüchtlinge, andere Fremde und Einwohner der Stadt Eger die bei dem Luftangriffen 1944 und 145 ums Leben kamen. Sie wurden in einem Massengrab auf dem ehemaligen [ ... ]

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Egerländer Trachten aus Nürnberg und Donauwörth14 Dez 2020 13:55

Das Jahr 2020 schränkt Vereine und Verbände durch die CoVid 19-Pandemie stark ein. Immer wieder werden Reiseverbote verhängt, Besuche eingeschränkt und das Vereinsleben stark reduziert, dies sowohl In Tschechien aber auch in Deutschland.

Zu beachten ist , dass auch die Mitglie-der des Bundes der Deutschen-Land-schaft Egerland auf Grund ihrer Alters-struktur zu den „gefährdeten“ Personen gehören und uns ihre Gesundheit eben sehr am Herzen liegt. Wir sind sehr froh, dass wir zumindest denGeschäftsbetrieb [ ... ]

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Gerhard Hermann im BGZ Eger14 Dez 2020 13:42

Nach dem Besuch beim Kongress der Paneuropa Union Deutschland und dem Besuch von Daniel Hermann, Mitglied des Landesvorstandes Bayern für die Oberpfalz, hat er im August während eines Gespräch mit dem Egerer Oberbürgermeister Antonin Jalovec, versprochen das BGZ am 03. Oktober zu besuchen.

Dieses Versprechen hat er nun auch eingehalten. Gerhard Hermann fuhr mit dem Zug nach Marktredwitz wo er von stellvertretenden Bundesvüarstäiha Günther Wohlrab abgeholt wurde. Der erste Weg führte natürlich [ ... ]

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Zum „Deutschen Kulturfestival“ nach Hultschin (Hlučin), nach Oberschlesien, lud die Verbands-Vorsitzende Marie Roncka für den 30.11.2018 ein.

Da die Mitglieder der „Gemeinschaft schlesisch-deutscher Freunde im Hultschiner Ländchen e. V.“ am Seminar des “Bundes der Deutschen-Land-schaft Egerland“ 2017 in Karlsbad teilgenommen haben, war es für den Vorsitzenden Alois Rott klar, dass auch eine Delegation seines Bundes der Deutschen den Oberschlesiern einen Gegenbesuch

abstattet. So fuhren am Freitag, 29.11.2018, Vorsitzender Alois Rott, Georg Pötzl von der Ortsgruppe Eger (Cheb) und Günther Wohlrab von der Ortsgruppe Falkenau (Sokolov) gegen Mittag los. Nach langen 550 km kamen wir in Hultschin an. Sehr gut vorbereitet durch die Leute aus Hultschin fanden wir das „Hotel Sankt Florian“, ein ehemaliges Feuerwehrhaus, sehr schnell. Bereits dort wurden wir freundlich empfangen und genossen ein sehr gutes Abendessen. Nach einem anschließenden, kurzen Umtrunk an der Hoteltheke ging es in die komfortablen und toll ausgestatteten Zimmer. Der nächste morgen begann sehr früh, denn schon um 08:30 Uhr mussten wir nach einem reichhaltigen Frühstück weiter fahren. Die sehr nette und freundliche Oberschlesierin Gabi lotste uns zum Veranstaltungsort, dem Kulturhaus in Haatsch (Hati) wo uns die Vorsitzende Marie Roncka bereits erwartete. Da wir bereits sehr zeitig dort eintrafen wurden wir den Referenten persönlich vorgestellt. Zum Thema „Das Hultschiner Ländchen vor und nach dem 2. Weltkrieg“ sprachen PhDr. Jiři Jung von der Universität Ostrau (Ostrava), PhDr. Tomas Grim vom Geographischen Institut Prag, PhDr. Agnieska Zawada von der Universität Katowitz (Katowice/Polen) und Altbürgermeister Bc. Jiři Lusat aus Haatsch. Da natürlich alle Vorträge in tschechischer Sprache waren musste auch alles noch in Deutsch übersetzt werden. Einzig der in Polnisch gehaltene Vortrag von Frau Zawada wurde nur in wichtigen Teilen übersetzt. Nach einer kurzen Diskussion zu den Vorträgen und einer kurzen Pause begann schon der nächste Programmteil unter dem Motto „Sag mir, wo die Blumen sind“. Hier traten verschiedene Sing- und Musikgruppen auf die schlesische Tänze und deutsch gesungene Lieder vortrugen die vom Publikum kräftig mitgesungen werden konnten.

Um 16:30 Uhr folgte dann der dritte Teil dieser Kulturveranstaltung. Mit Beiträgen der Blasmusik Biala, der Tanzgruppe Tworkauer Eiche, der Gesangsgruppe „Schola silesiana“, dem Chor aus Bolatitz, der Kindergruppe der KITA Hultschin, Gabinsky und Renska wes wurde ein sehr abwechslungsreicher Volkstumsabend gestaltet. Das Ende des Programms war gegen 22:00 Uhr und wir fuhren nach einem Dank für den schönen Tag und den interessanten Darbietungen zurück ins Hotel. Dort ließen wir den interessanten Tag bei einem „Feierabendbier“ an der Hotelbar noch einmal Revue passieren. Selbstverständlich schwärmten wir Männer auch von den schlesischen Trachten und den hübschen Mädel die da drin steckten. Am nächsten Tag gönnten wir uns einen etwas längeren Schlaf. Nach dem Frühstück machten wir noch ein paar Schritte über den Marktplatz von Hultschin um uns dann auf den 550 km langen Rückweg zu machen. Unterwegs wurden noch einmal ein paar herausragende Ereignisse des oberschlesischen Kulturfestivals angesprochen und freudig verarbeitet.

Wir haben auf dem Heimweg die Möglichkeit genutzt nicht gleich auf der Autobahn zurück zu fahren. So fuhren wir bis Brünn durch sehenswerte Städte und Dörfer Nordmährens und Teile des Kuhländchens. Gegen 18:30 Uhr erreichten wir dann Eger wo unser Schorsch (Georg) ausstieg und dann Franzensbad wo Alois wohnt. Ich selbst hatte mein Auto in Franzensbad geparkt und trat dann ebenfalls meinen Heimweg nach Marktredwitz an. So gingen ein wunderschönes Wochenende und eine tolle Reise zu Ende. Wir haben uns sehr gefreut mit den schlesischen Traditionen eine neue Perspektive alter, deutscher Kultur kennen gelernt zu haben. Die „Reisestrapazen“ haben sich auf jeden Fall gelohnt. Wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal bei Marie Roncka, der Leiterin der Hultschiner

Kulturgruppe, für die Einladung und den interessanten und unvergesslichen Aufenthalt in Oberschlesien. Nicht unerwähnt sein soll natürlich die Tatsache sein, dass der „Bund der Deutschen-Landschaft Egerland“ und die „Gemeinschaft der schlesisch-deutschen Freunde“ Mitglieder des tschechischen Dachverbandes „Landesversammlung der deutschen Vereine in Tschechien“ sind.

Günther Wohlrab

Am 12. und 13. September veranstalteten wir im Hotel Zátíší in Franzensbad ein Seminar mit dem Thema „Berühmte Persönlichkeiten im Egerland“. Am Seminar nahmen die Ortsgruppen Eger, Wildstein, Falkenau, Neudeck, Karlsbad und Teilnehmer vom BGZ Pilsen teil.

Nach der Eröffnung durch den Vorsitzenden Alois Rott führte dieser die Teilnehmer in das Programm des Wochenendes ein. Die Technik wie Laptop, Beamer, Lautsprecher waren schon aufgestellt und natürlich voll Funktionsfähig. Mit musikalischem Klang von Karl Švec aus Karlsbad konnte nun das Programm beginnen.

Ernst Franke hielt dann einen Vortrag über Heinrich Mattoni, den Gründer des Heilbades Giesshübl und Hersteller des berühmten Mineralwassers „Mattoni`s Giesshübler Sauerbrunn“. Mit reichlich Bildmaterial und Erzählungen über die Geschichte der Familie Mattoni, wurden die Teilnehmer in die damalige Zeit mit einbezogen. Dann ging es weiter mit einem Vortrag von Günther Wohlrab über den Hochmeister Johann Lohelius vom böhmischen Orden der Kreuzherren mit dem Roten Stern und dem Egerländer Ordens. Eine interessante Geschichte wie es ein Sohn eines Fuhrknechts aus Wogau, das zur Pfarrei Nebanitz im Egerland gehörte, zu einer hohen Position als Prager Erzbischof in der katholischen Kirche brachte.

Nach dem Abendessen berichtete Alois Rott über die Arbeit des Bund der Deutschen-Landschaft Egerland und BGZ Eger. Die Ortsgruppen berichteten über ihre Arbeit und Anschluss fand eine Diskussion dazu. Danach ging es dann weiter mit gemütlichem Beisammensein, Musik und Gesang.

Der nächste Morgen begann erst einmal mit einem deftigen Frühstück das keinen Wunsch offen ließ. Alois Rott ließ noch einmal den Freitag kurz Revue passieren und einige Teilnehmer berichteten von den guten Gesprächen die sie am Vorabend führten. Dann folgten weitere Vörtrage über Karl Huss, dem empfindsamen Henker und Gelehrten aus Eger, von Ernst Franke. Von Miroslav Pavlák über den Egerer Historiker Heinrich Gradl. Nach dem Mittagessen folgten dann weitere Vorträge über Josef Ludwig Franz Ressel, ein böhmischer Forstmann und Erfinder der Schiffsschraube, die Baumeister Familie Haberzettl aus Eger, Joseph Ritter von Führich, der Theologe mit dem Stift, ein böhmisch-österreichischer Maler religiöser Themen, Rudolf Serkin Weltbekannter Pianist aus Eger, Die Pupp Dynastie aus Karlsbad usw. So verging der Tag rasend schnell. Zum Ende fasste Alois Rott noch einmal den Ablauf des zweitägigen Seminars zusammen. Viele Teilnehmer kündigten bereits an, dass sie gerne eine Fortsetzung in 2019 hätten.

Am Dienstag dem 2. Oktober hatten wir in unserem Egerer Begegnungszentrum einen netten Besuch. Unser Mitglied und Lehrer der deutschen Sprache Miroslav Pavlak kam mit seinen Studenten aus der ökonomischen Fakultät um aktuelle Themen der deutsch-tschechischen Beziehungen zu diskutieren. Herr Rott war Begleiter durch die Ausstellung, die zurzeit in unserem Begegnungszentrum läuft. Tschechische Studenten hatten viele Fragen. Herr Rott alle Fragen beantwortete und erzählte viel Interessantes. Herr Franke war auch dabei und zufügte eine Erinnerung aus seiner Jugendzeit. Die Studenten bedankten sich unseren Mitgliedern und schrieben ein paar schöne Worte in unser Ehrenbuch. Wir hoffen, dass deutsch-tschechische Beziehungen, insbesondere zwischen jungen Leuten, in neuem Europa blühen werden.

Wir laden Sie recht herzlich ein zu der Ausstellung der verschwundenen Orte im Duppauer Gebirge im Begegnungszentrum Balthasar Neumann in Eger. Die Ausstellung entstand mit der freundlichen Hilfe des Ortes Engelhaus / Andělská Hora und den Verein für Dokumentation und Erneuerung der Denkmäler in der Karlsbader Gegend / Spolek pro dokumentaci a obnovu památek Karlovarska. Ausstellungsdauer vom 01.11.2018 - 31.01.2019.

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