Ein neues Mitglied im BdD10 Jun 2020 09:22

Am 22.05.2020 in den Abendstunden erblickte unser neues Mitglied Beate Möckl, der Mutter Klara Möckl aus der Ortsgruppe Neusattl, das Licht der Welt.

Der BdD – L.E. wünscht der Mutter Klara und der kleinen Beate Gottes Segen, Gesundheit und den Glückwunsch zum neuen Mitglied der Familie und selbstverständlich den Zuwachs in der Ortsgruppe Neusattl.

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Notwendige Renovierung im Ausstellungsraum im BGZ ...10 Jun 2020 09:11

Die Covid 19 Pandemie hat es ermöglicht uns über den Ausstellungsraum und der Ausstellungstafeln neue Gedanken zu machen, welche uns schon 20 Jahre gedient haben. Die Tafeln waren ein Gemisch aus verschiedenem Material hergestellt und hielten mit gutem Willen zusammen. Sehr oft mussten wir sie reparieren. Wir haben deshalb die Landesversammlung in Prag um eine Finanzierung neuer Tafeln aus den Projektförderungen gebeten. Durch die neuen Tafeln hat sich der Raum optisch und praktisch vergrößert [ ... ]

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Vorsitzender der Handelskammer Karlsbad zu Besuch ...10 Jun 2020 09:01

Am 9. Mai morgens hatte unser BGZ nach fast zwei Monaten Einschränkungen einen überraschenden Besuch aus Eger. Über den Vorsitzenden der Ortsgruppe Eger, Jaroslav Klyeisen, wurde kurzfristig angefragt, ob es möglich sei, die derzeitige Ausstellung „Die Mühlen des Egerlandes“ im BGZ Eger zu besuchen. Daraufhin vermittelte er mit dem Vorsitzenden des Bundes der Deutschen-Landschaft Egerland, Alois Rott, sofort ein Treffen. Einem Besuch wurde natürlich gerne zugestimmt.

Eine Gruppe von 10 [ ... ]

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Empfang im Rathaus Neusattl12 Feb 2020 15:01

Am 7. Februar 2020 um 17.00 Uhr fand im Rathaus in Anwesenheit der Bürgermeisterin von Neusattl / Nové Sedlo Věra Baumanová, das erste Treffen der neuen Ortsgruppe Neusattl statt. Bürgermeisterin Věra Baumanová begrüßte zu Beginn alle Anwesenden und freute sich, dass die Ortsgruppe der deutschen Minderheit in Neusattl gegründet wurde. Die Bürgermeisterin erwähnte in ihrer Begrüßung, dass es Möglichkeiten für die Zusammenarbeit und Unterstützung bei der Schaffung von Projekten gibt. [ ... ]

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Seit vielen Jahren findet stets am Sonntag nach dem katholischen Feiertag Maria Himmelfahrt im bekanntesten Wallfahrtsort des Egerlandes Maria Kulm, der Egerländer Gebetstag statt. Die Wallfahrtskirche Maria Kulm, offiziell Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt und St. Maria Magdalena, ist eine barocke römisch-katholische Marien-Wallfahrtskirche, die ungefähr 25 Kilometer von der bayerischen und etwa 15 km von der sächsischen Grenze im Egerland in der Ortschaft Maria Kulm (Chlum Svaté Maří) steht. Kirchlich betreut wird Maria Kulm vom „Orden der Kreuzherren mit dem Roten Stern“.

Ins Leben gerufen wurde der Egerländer Gebetstag vom ehemaligen Vorsitzenden des „Fördervereines Maria Kulm“ Josef Döllner aus Gröbenzell bei München, der mit seiner Frau anwesend war. Begrüßt wurden die anwesenden Gläubigen in der Kirche durch den derzeitigen Vorsitzenden des „Fördervereines Maria Kulm“ Dr. Helmut Eikam aus Schrobenhausen.

Bereits seit langen Jahren nehmen an diesem Treffen die All-Eghalanda Gmoi Rawetz (Marktredwitz) und auch der Bund der Deutschen-Landschaft Egerland teil. Der Bund der Deutschen-Landschaft Egerland war in diesem Jahr vertreten vom Vorsitzenden Alois Rott und seinem Stellvertreter Georg Pötzl mit ihrer vor zwei Jahren in Eger geweihten Standarte und in Egerländer Tracht. Mit drei Fahrzeugen nahm auch die All-Eghalanda Gmoi Rawetz mit Gmoifahne und mehreren Trachtenträgern teil. Auch Landtagspräsident a. D. Johann Böhm war zu Besuch in Maria Kulm. Die Eghalanda Gmoi München war mit ihrem Vüarstäiha Bruno Püchner, dessen Bruder Helmut und mit der Standarte der Wallfahrtskirche Maria Kulm vertreten, sowie die Brüder Harbauer aus Bad Langensalza, früher Wöhr im Kaiserwald, ebenfalls mit ihrer Fahne. Von den „Freunden der Wallfahrt nach Maria Kulm“ aus Weiden war der Vorsitzende Herbert Baumann anwesend.

Den Gottesdienst feierten die Gläubigen in der stets überfüllten Wallfahrts-Kirche mit Weihbischof Dr. Josef Graf aus Regensburg, dem bei den Egerländern bekannten und beliebten Monsignore Karl Wuchterl und dem Kulmer Probst P. Milan Kučera o. Cr. Auch Weihbischof Dr. Josef Graf ist den Egerländern seit dem Egerlandtag 2017 sehr bekannt. Den Gottesdienst musikalisch umrahmt hat, wie seit vielen Jahren, die Bauernkapelle Münchenreuth bei Waldsassen, die nach dem Gottesdienst die anwesenden Gläubigen im Innenhof der Wallfahrtskirche unterhalten haben.

Nach dem Gottesdienst konnten sich die Gläubigen mit Kaffee, Kuchen und Gulasch in einem Teil des Kreuzganges stärken. Die Vertreter des Bund der Deutschen-Landschaft Egerland und der All-Eghalanda Gmoi Rawetz zogen es vor, nach ausgiebigen Gesprächen mit bekannten Personen, nach Königsberg a. d Eger in der ehemaligen Brauerei der Familie Has von Hasenfels zu stärken. Nach einem ausgiebigen Essen in der Brauerei-Gaststätte wurde dann wieder der Heimweg nach Eger und Marktredwitz angetreten.

Wie immer konnten die Teilnehmer feststellen, dass es wieder „schäi woar“ und der Egerländer Gebetstag für alle Besucher bleibende Erinnerungen an die Zeiten vor der Vertreibung und seit der Öffnung der Grenze zu unserer ehemaligen Heimat hinterlassen haben.

Günther Wohlrab

Das Kennenlernen der Schönheiten der Volksarchitektur war das Ziel der Veranstaltung, die am Samstag, den 13.7.2019 im Freilichtmuseum Taubrath/Doubrava in der Region Eger/Cheb begann. Die Region Karlsbad nahm an der bundesweiten Veranstaltung "Tage der Volksarchitektur" zum erstenmal teil.

„Wir möchten zeigen, dass nicht nur der Süden Böhmens und Mährens aus dieser Perspektive interessant ist“, sagte Jan Konůpek vom National Denkmal Institute. Er hat eine besondere Beziehung zu Taubrath/Doubrava. Das sogenannte Rustlerhof gehört seinem Schwiegervater Karl Schmied. "Es ist eine der wenigen Höfe, die nach 1945 noch geblieben sind", sagte Konůpek.

„Es ist eines der ältesten Egerländer Fachwerkhäuser“, prahlte Karel Schmied, der Eigentümer des einzigartigen Denkmals, bei der Eröffnung der Tage der Volksarchitektur. "Der letzte Umbau stammt aus dem Jahr 1751. Seitdem hat sich nicht viel geändert", erklärte er. Aber die erste Erwähnung von Taubrath/Doubrava ist viel älter. "Und das von 1313", bestätigte er.

In Taubrath/Doubrava sehen Sie die meist erhaltenen Egerländer Fachwerkhäuser in der Region. Aus diesem Grund wurde das Gebiet 1996 zum dörflichen Naturschutzgebiet erklärt. Rustlers Bauernhaus beherbergt heute ein Museum für Landwirtschaft und Volksleben. Bei der Eröffnung der Tage der Volksarchitektur wurden Beispiele des Volkshandwerks dokumentiert, wie die Herstellung von Dachschindel oder Schmiedewerkstatt.

„Das Dorf Taubrath/Doubrava hat auf wundersame Weise alle historischen Umkehrungen überstanden und ist somit ein einzigartiges Zeugnis der ursprünglichen Volksarchitektur der Region Eger. Wir freuen uns daher sehr, dass wir Besucher direkt in die Räumlichkeiten des Rustlerhofs einladen und ihnen das für unsere Region typische vorstellen konnten “, sagte die stellvertretende Landrätin der Region Karlsbad, Daniela Seifertová.

Anlässlich der Veranstaltung wurde auch ein neuer Fremdenführer für Volksbauten in der Karlsbader Region herausgegeben.

Die diesjährigen Tage der Volksarchitektur sind die siebten in Folge. Laut lidove-stavby.cz wurde die Tradition im Jahr 2013 anlässlich des 200. Geburtstages von Jakub Bursa gegründet, einem renommierten Maurermeister und Volkskünstler, der in der Nähe von Wolin/Volyně und Wällischbirken/Vlachovo Březí in der Region Prachatitz/Prachatice wirkte. Die Karlsbader Region hat sich dieser Initiative in diesem Jahr zum ersten Mal angeschlossen.

Der Bund der Deutschen-landschaft Egerland nahm mit einigen Mitglieder auch teil. Franz Severa aus Trinksaifen/Rudné bei Neudek sang und spielte für die Besucher auf seiner Ziehharmonika die alten Lieder aus dem Erzgebirge.

Die Geschichte

Im Jahr 1313 wurde Taubrath erstmals in einer Urkunde erwähnt, als Arnold, Domherr in Prag und Geistlicher in Königsberg an der Eger/Kynšperk nad Ohří, einen Streit zwischen der Komturei des Deutschen Ordensin Eger und dem Hospital des Kreuzherrenordens schlichtete und dem Deutschen Orden die Einkünfte aus dem Dorf Taubra zugesichert wurden. Taubra erscheint in den Archivbeständen des Kreuzherrenordens mit dem Ortsnamen „Tauber“ und „Taubenhof“.

Diese wechselnden Schreibformen des Ortsnamens setzen sich durch die Jahrhunderte fort und enthalten das Grundwort Tawrik oder Towrik, welches auch in Flurnamen vorkam und auf einen vergessenen Platz zur Erzverhüttung oder eine untergegangene Burg hinweist. Die „Tawrikgaß“ war ein Fahrweg nach Altalbenreuth, eine Wiese nach Unterlosau hieß die „Tawrikwies“ und die Auenlandschaft gegen Stabnitz hieß die „Tomrik“. Gesicherte Ortsnamen von Taubrath sind im Jahr 1313 „Taubra“, 1322 „Tauberat“, 1392 „Taverat“, 1395 „Tawbrat“, 1350 „Taubra“, 1798 „Taubarat“, 1842 bis 1945 „Taubrath“, „Tauwaraad“, „Tawrik“ und nach 1945 „Doubrava“.

Das Klauensteuerbuch der Stadt Eger aus dem Jahr 1392 enthält die ersten gesicherten neun Personennamen in Taubrath. Das Musterungsbuch aus dem Jahr 1395 nennt neun wehrpflichtige Bauern. Im Jahre 1606 verkaufte der Orden vom Heiligen Kreuz das Dorf Taubrath und seine Einkünfte an den Ratsherrn Wolfgang Bayer in Eger und die Bauern des Dorfes unterstanden bis zum Jahr 1848 dem Magistrat der Stadt Eger.

Im Jahr 1780 wurde auf Feldern bei Taubrath Cobalt-Manganerz gefunden, das damals „Schwarzer Erdkobold“ genannt wurde. Es kam zu einer Mutung nach diesem Erz und es bestand bis in das 19. Jahrhundert ein Bergbau, dessen Gruben aufgelassen wurden, als kein reines Cobalterz mehr gefunden wurde.

Durch eine Gemeindeordnung des Jahres 1850 kam Taubrath zur Gemeinde Altalbenreuth/Mýtina und gehörte mit sieben weiteren Ortschaften zur Pfarrei Palitz. Davor war sie seit 1787 Pfarrdorf in der Pfarrei Neualbenreuth. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs (1939–1945) wurden die deutschsprachigen Einwohner von Taubrath durch die Beneš-Dekrete zum Verlassen des Ortes gezwungen und kamen als Heimatvertriebene meist nach Bayern.

Am heißen Nachmittag den 6.7.2019 fand in den Bergarbeiterheim in Falkenau eine schöne Aktion statt in Zusammenarbeit vom Bund der Deutschen Landschaft Egerland, der Egerländer Gmoi Nürnberg und der Ortsgruppe Falkenau. Im kleineren Saal des Falkenauer Bergarbeiterheimes, mit guter Zuschauerzahl aus unseren Ortsgruppen und der Gmoi Nürnberg, konnte man Egerländer und Erzgebirgische Volkslieder hören, sowie Egerländer Volkstänze anschauen. Zur Unterhaltung spielten und sangen die Familie Deistler mit der Gmoisinggruppe, das Duo Heidrun und Kurt Schnabel und die Målaboum. Die Teilnehmer haten viel Spaß und sangen die alten Lieder der Heimat mit. Auch die Mitteilung bei dem Grußwort vom Vorsitzenden vom BdD Alois Rott und den Vorsitzenden der OG Falkenau, das die Kaffeemaschine ihr Leben aufgab, konnte die gute Laune nicht beeinflussen. Trotzdem haben die Kolatschen, Elbogner Pumpernickel und die belegten Brote allen geschmeckt.

Ein Teil dieser Aktion war auch die offizielle Vorstellung eines neuen Buchs vom BdD an die Öffentlichkeit. Das Buch „Eger in den Jahren 1938-1945“ vom Autoren PhDr. Miroslav Brož, beschreibt das Leben der Bürger der Stadt Eger in diesen Jahren. Beschrieben wird das Wirtschaftsleben und Politische Ereignisse in dieser Zeit. Der Autor befasst sich auch mit den Kriegsgefangenenlagern, zerstörerischen Bombenangriffen, der letzten Verteidigung der Stadt 1945 gegen die Amerikaner und letztlich der Vertreibung der Deutschen Bevölkerung und Neubesiedelung von Eger durch tschechische Bürger. Der Autor benutzte die Quellen von Zeitzeugen und Archiven. Das Buch fand reges Interesse bei den Teilnehmern. Es steht jetzt zur Verfügung in unserem BGZ in Eger.

Am Mittwoch den 24.6.2019 um 15.30 Uhr fand in unseren Begegnugszentrum die regelmäßige Sitzung der Kommission für Nationale Minderheiten der Stadt Eger statt. Der Delegierte für die deutsche Minderheit ist der stellvertretende Vorsitzende vom BdD Herr Georg Pötzl, der unsere Interessen in der Kommission vertritt. Die Kommission befasst sich mit der Frage der Eingliederung nationaler Minderheiten in die Gesellschaft und legt Initiativvorschläge zur Diskussion in der Stadtverwaltung vor. Zu der Sitzung wurde auch der Vorsitzende vom BdD-LE Alois Rott eingeladen. Er informierte die Anwesenden über die  Aktivitäten des BdD-LE und BGZ im Jahr 2018 und 2019.

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