Besuch des neuen deutschen Botschafters im BGZ Ege...14 Dez 2017 10:29
Besuch des neuen deutschen Botschafters im BGZ Eger

Für den 18.11. lud der Vorsitzende des Bundes der Deutschen-Landschaft Egerland zu einer Sitzung der Ortsgruppen-Vor-sitzenden ins BGZ Eger ein.

Neben einigen organisatorischen Lösungen informierte Alois Rott, dass für den 28.11.2017 ein Besuch des neuen deutschen Botschafters in Prag zu einem Besuch ins BGZ Eger angekündigt wurde.

Diese Information wurde mit großer Freude von allen Sitzungsteilnehmern aufgenommen. Immerhin ist es das erste Mal in der 25-jährigen Geschichte des BGZ Eger, dass [ ... ]

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Dreikönigstag im Egerland14 Dez 2017 10:12
Dreikönigstag im Egerland

Am Dreikönigstage wurden überall mit der in der Kirche geweihten Kreide die Namen der drei heiligen Männer: Caspar, Melchior, Balthasar an die Türen geschrieben. In weißen, fußlangen Gewändern (meist in den elterlichen Nachthemden) zogen am Vorabend des Dreikönigsfestes stirnreifgeschmückte, goldbesternte Dreikönigsbuben weihrauchschwenkend von Haus zu Haus und sagten ihre Sprüchlein daher:

„Die halninga drei Könich mit ihran Stern, 
Sie lobm heint Gott und preisn den Herrn!  [ ... ]

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Weihnacht’ wie es früher war14 Dez 2017 10:00

Mein Wunsch

Ich wünsche mir in diesem Jahr
mal Weihnacht’ wie es früher war.
Kein Hetzen zur Bescherung hin,
kein schenken ohne Herz und Sinn.

Ich wünsch’ mir eine stille Nacht,
frostklirrend und mit weißer Pracht.
Ich wünsche mir ein kleines Stück
Von warmer Menschlichkeit zurück.

Ich wünsche mir in diesem Jahr
`ne Weihnacht, wie als Kind sie war.
Es war einmal, schon lang ist`s her,
da war so wenig so viel mehr.

Juta Gornik 1942

 

Es treibt der Wind im Winterwalde...

Es treibt [ ... ]

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Weihnachtsfeier in der Ortsgruppe Falkenau14 Dez 2017 09:49
Weihnachtsfeier in der Ortsgruppe Falkenau

Wie bereits mehrfach berichtet treffen sich die Mitglieder der Ortsgruppe wöchentlich in ihrem „Club“, in Charlys Pub zum „hutzn“.

Am 9. Dezember stand der Hutzn-Nachmittag ganz im Zeichen der Vorweihnachtszeit. Rund 30 Mitglieder waren an diesem Tag froh gelaunt anwesend. Als Gäste kamen an diesem Tag auch Erwin Rippl und seine Frau vom Heimatverband der Falkenauer. Auch der Vorsitzende des „Patenschaftsrates Schwandorf – Sokolov“ Herr Schober (Schwandorf) , sowie Herr Lebeda vom [ ... ]

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Der Monat November ist traditionell ein sehr stiller Monat und der Erinnerung an die Verstorbenen gewidmet. Das Totengedenken beginnt bei den Evangelischen mit dem Allerseelentag (31.10.), in diesem Jahr durch das Reformationsfest auch auf die katholische Kirche erweitert. Das Reformationsfest soll daran erinnern, dass Martin Luther genau vor 500 Jahren seine 95 Thesen gegen den Ablasshandel der römischen Kirche an der Schlosskirche zu Wittenberg angeschlagen hat.

Die katholische Kirche gedenkt bereits seit dem 7. Jahrhundert, unter Papst Gregor III., aller verstorbenen bekannten und unbekannten Heiligen mit dem Allerheiligentag (1. November). Außerdem werden an zwei weiteren Sonntagen im November der 1922 erstmals begangene Volkstrauertag und der 1816 von Friedrich Wilhelm II. von Preußen verordnete Totensonntag begangen.

In der Ortsgruppe Falkenau (Sokolov), des deutschen Kulturverbandes und des Bundes der Deutschen-Landschaft Egerland, kümmert sich die stellvertretende Ortsvorsitzende Marianne Vankova seit vielen Jahren schon um die Pflege und Erhaltung zahlreicher Kriegerdenkmäler und Erinnerungsstätten an nicht mehr existierende Orte des Kreises Falkenau und im Kaiserwald (Slavkovsky Les).

Am 1. November fuhr ich deshalb mit Marianne nach Bergstadt Lauterbach die von 1551-1948 existierte und dann dem Erdboden gleich gemacht wurde. Den Erinnerungsstein der Bergstadt Lauterbach hatte Marianne vor unserem Besuch bereits von Unrat gereinigt, sowie Blumen und zwei Grablichter abgelegt. Der aktuelle Gedenkstein wurde bereits 1992 auf dem Podest einer früheren, verfallenen Erinnerungsstätte aufgestellt. Auch den ehemaligen Friedhof von Lauterbach haben wir besucht. Leider ist dieser Friedhof mittlerweile nur noch eine große Viehweide. Das einzige was von ihm übrig blieb ist ein eisernes Kreuz das heute mit frischen gelben Blumen geschmückt war.

Viele Heimatkreise, Heimatverbliebene und Heimatvertriebene haben ebenfalls seit der Grenzöffnung im Jahr 1999 Gedenksteine zur Erinnerung an ihre verfallenen und zerstörten Heimatorte aufgestellt. Auch zahlreiche Kriegerdenkmäler, errichtet zur Erinnerung an die gefallenen Soldaten des 1. Weltkrieges, wurden renoviert, erneuert und seither liebevoll gepflegt. Ein besonderes Beispiel dafür soll das Kriegerdenkmal in Prösau (Břesova) sein. Nicht selten werden diese Bemühungen der Erinnerungskultur auch durch die kommunalen Verwaltungen der Heimatorte unterstützt. Diese Unterstützung geht teilweise so weit, dass an diesen Gedenkorten zweisprachige Tafeln angebracht sind die nicht nur auf den Sinn und Zweck dieser Stätten hinweisen, sondern auch auf die ehemals deutsche Bevölkerung des Ortes.

Neben dem Lauterbacher Gedenkstein pflegt Marianne noch 16 weitere Gedenksteine und Kriegerdenkmäler der deutschen Vergangenheit im Kreis Falkenau und im Kaiserwald.

Die Heimatverbliebenen und besonders die Heimatvertriebenen vergessen eben ihre Heimat nicht - auch nicht nach 70 Vertreibungsjahren. Auch der Bund der Deutschen – Landschaft Egerland, Sitz Eger (Cheb), unterstützt diese Arbeit der Erinnerungskultur in seinen Ortsgruppen und fordert immer wieder dazu auf neben der Weitergabe unseres geistigen Egerlandwissens auch die Erhaltung unserer heimatlichen Traditionen zu erhalten und zu bewahren. Dazu gehört auch der novemberliche „Gang zu den Gräbern“ und Gedenkstätten.

All den Landsleuten, hüben und drüben, die uns mit ihrer Heimatliebe, mit Rat, Tat und Kraft, aber auch finanziell unterstützen gilt unser Dank und deshalb immer wieder:

„Eghalånda halt`s enk zsåmm“.

Als wir am späten Nachmittag noch einmal nach Lauterbach kamen stellten wir sehr erfreut fest, dass sich am Lauterbacher Gedenkstein inzwischen noch zwei weitere Grablichter und Blumen befanden. Waren es Heimatvertriebene oder Heimatverbliebene? Egal – schön, dass es Menschen gibt die sich an ihre, unsere Heimat erinnern.

Zum Abschied am Lauterbacher Friedhofskreuz durfte unser letzter Heimatgruß nicht fehlen den wir jedem Egerländer zum Abschied mitgeben:

Da Herrgott lau(ß se ållasamt sölligh rouha

 

Günther Wohlrab, Vorsitzender OG Falkenau

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