Bund der Deutschen und Gmoi Rawetz bei der Hohenbe...24 Aug 2018 08:21

Bereits das sechste Mal veranstaltete in diesem Jahr die Stadt Hohenberg in und um die dortige Burganlage herum ihre „Sommerlounge“. Hier stellten sich Landkreise, Städte, Handeltreibende und zahlreiche Vereine, Verbände und Organisationen dem interessierten Publikum vor.

Am 3. August trafen sich vom Bund der Deutschen-Landschaft Egerland der Vorsitzende Alois Rott und sein Stellvertreter Ernst Franke mit dem Vüarstäiha der All-Eghalanda Gmoi Rawetz bei herrlichstem Sommerwetter um diese [ ... ]

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42. Bayerischen Nordgautages in Wiesau24 Aug 2018 08:18

Auch wir Egerländer vom Bund der Deutschen Landschaft Egerland nahmen an diesem Festzug teil. Der gut zweistündige Festzug am Sonntag den 8.7.2017 war der Höhepunkt und gleichzeitig Abschluss des 42. Bayerischen Nordgautages in Wiesau, der unter dem Motto "Das Kulturfest der Oberpfälzer" stand. Er war eine Leistungsschau der ganz besonderen Art, die zeigte, wie tief verwurzelt der Oberpfälzer und Egerländer mit seiner Heimat ist.
Die vielen Rahmenveranstaltungen machten aber auch deutlich, dass [ ... ]

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Besuch des BMI in Eger24 Aug 2018 08:16

An 19.6.2018 besuchte uns Frau Grit Radeske und Herr Norbert Wagner vom Bundesministerium des Innern zusammen mit dem Präsidenten der Landesversammlung der dt. Vereine in der Tschechischen Republik Herr Herbert Dzingel, um sich über die Arbeit der Begegnungsstätten der Deutschen Minderheit in Komotau/Chomutov, Eger/Cheb, Pilsen/Plzeň und Brünn/Brno zu informieren.

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Besuch der Sudetendeutschen Landsmannschaft, Kreis...24 Aug 2018 08:15

Am 18.6.2018 besuchte eine Gruppe von 50 Egerländer unsere Stadt Eger. Die Gruppe begleitete der CSU Abgeordnete des Bayrischen Landtages für den Stimmkreis Roth, Herr Volker Bauer und Landesobmann der SL, Herr Steffen Hörtler. Nach der Ankunft gab es einen Empfang bei dem Bürgermeister der Stadt Eger, Herr Zdenek Hrkal im Festsaal des Rathauses. Nach dem Grußwort an die Teilnehmer, informierte er Sie über die Arbeit der Stadt Eger und die Beziehungen zu den Nachbarorten in Bayern und die gemeinsamen [ ... ]

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Der Monat November ist traditionell ein sehr stiller Monat und der Erinnerung an die Verstorbenen gewidmet. Das Totengedenken beginnt bei den Evangelischen mit dem Allerseelentag (31.10.), in diesem Jahr durch das Reformationsfest auch auf die katholische Kirche erweitert. Das Reformationsfest soll daran erinnern, dass Martin Luther genau vor 500 Jahren seine 95 Thesen gegen den Ablasshandel der römischen Kirche an der Schlosskirche zu Wittenberg angeschlagen hat.

Die katholische Kirche gedenkt bereits seit dem 7. Jahrhundert, unter Papst Gregor III., aller verstorbenen bekannten und unbekannten Heiligen mit dem Allerheiligentag (1. November). Außerdem werden an zwei weiteren Sonntagen im November der 1922 erstmals begangene Volkstrauertag und der 1816 von Friedrich Wilhelm II. von Preußen verordnete Totensonntag begangen.

In der Ortsgruppe Falkenau (Sokolov), des deutschen Kulturverbandes und des Bundes der Deutschen-Landschaft Egerland, kümmert sich die stellvertretende Ortsvorsitzende Marianne Vankova seit vielen Jahren schon um die Pflege und Erhaltung zahlreicher Kriegerdenkmäler und Erinnerungsstätten an nicht mehr existierende Orte des Kreises Falkenau und im Kaiserwald (Slavkovsky Les).

Am 1. November fuhr ich deshalb mit Marianne nach Bergstadt Lauterbach die von 1551-1948 existierte und dann dem Erdboden gleich gemacht wurde. Den Erinnerungsstein der Bergstadt Lauterbach hatte Marianne vor unserem Besuch bereits von Unrat gereinigt, sowie Blumen und zwei Grablichter abgelegt. Der aktuelle Gedenkstein wurde bereits 1992 auf dem Podest einer früheren, verfallenen Erinnerungsstätte aufgestellt. Auch den ehemaligen Friedhof von Lauterbach haben wir besucht. Leider ist dieser Friedhof mittlerweile nur noch eine große Viehweide. Das einzige was von ihm übrig blieb ist ein eisernes Kreuz das heute mit frischen gelben Blumen geschmückt war.

Viele Heimatkreise, Heimatverbliebene und Heimatvertriebene haben ebenfalls seit der Grenzöffnung im Jahr 1999 Gedenksteine zur Erinnerung an ihre verfallenen und zerstörten Heimatorte aufgestellt. Auch zahlreiche Kriegerdenkmäler, errichtet zur Erinnerung an die gefallenen Soldaten des 1. Weltkrieges, wurden renoviert, erneuert und seither liebevoll gepflegt. Ein besonderes Beispiel dafür soll das Kriegerdenkmal in Prösau (Břesova) sein. Nicht selten werden diese Bemühungen der Erinnerungskultur auch durch die kommunalen Verwaltungen der Heimatorte unterstützt. Diese Unterstützung geht teilweise so weit, dass an diesen Gedenkorten zweisprachige Tafeln angebracht sind die nicht nur auf den Sinn und Zweck dieser Stätten hinweisen, sondern auch auf die ehemals deutsche Bevölkerung des Ortes.

Neben dem Lauterbacher Gedenkstein pflegt Marianne noch 16 weitere Gedenksteine und Kriegerdenkmäler der deutschen Vergangenheit im Kreis Falkenau und im Kaiserwald.

Die Heimatverbliebenen und besonders die Heimatvertriebenen vergessen eben ihre Heimat nicht - auch nicht nach 70 Vertreibungsjahren. Auch der Bund der Deutschen – Landschaft Egerland, Sitz Eger (Cheb), unterstützt diese Arbeit der Erinnerungskultur in seinen Ortsgruppen und fordert immer wieder dazu auf neben der Weitergabe unseres geistigen Egerlandwissens auch die Erhaltung unserer heimatlichen Traditionen zu erhalten und zu bewahren. Dazu gehört auch der novemberliche „Gang zu den Gräbern“ und Gedenkstätten.

All den Landsleuten, hüben und drüben, die uns mit ihrer Heimatliebe, mit Rat, Tat und Kraft, aber auch finanziell unterstützen gilt unser Dank und deshalb immer wieder:

„Eghalånda halt`s enk zsåmm“.

Als wir am späten Nachmittag noch einmal nach Lauterbach kamen stellten wir sehr erfreut fest, dass sich am Lauterbacher Gedenkstein inzwischen noch zwei weitere Grablichter und Blumen befanden. Waren es Heimatvertriebene oder Heimatverbliebene? Egal – schön, dass es Menschen gibt die sich an ihre, unsere Heimat erinnern.

Zum Abschied am Lauterbacher Friedhofskreuz durfte unser letzter Heimatgruß nicht fehlen den wir jedem Egerländer zum Abschied mitgeben:

Da Herrgott lau(ß se ållasamt sölligh rouha

 

Günther Wohlrab, Vorsitzender OG Falkenau

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