Gottesdienst am 1. Advent in Maria Stock (Skoky)14 Dez 2020 14:17

Am Sonntag, 29. November, war die Wallfahrtskirche Maria Stock bei Buchau (Bochov) geöffnet damit Pilger dort einen Advents-Gottesdienst feiern konnten.

Da Maria Stock nicht allzu weit entfernt ist von Eger nutzten Jaroslava Arendášová (OG Eger) und ich die Möglichkeit diesen Gottesdienst als Vertreter des Bundes der Deutschen-Landschaft Egerland, der in Tschechien vertretenen deutschen Minderheit Westböhmens, zu besuchen. Die zahlreich anwesenden Pilger beteten um das Böse in all seinen Formen [ ... ]

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Kranzniederlegung Friedhof Eger14 Dez 2020 14:06

Zum Volkstrauertag besuchten die Vertreter am 15.11.2020 vom Bund der Deutschen Landschaft Egerland und der Balthasar Neumann Gesellschaft die Kriegsgräberstätte vom Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V. auf dem Friedhof zu Eger/Cheb. Zum Andenken and viele Kriegsopfer legten wir an dem Kreuz einen Kranz nieder. Wir gedachten auch der Flüchtlinge, andere Fremde und Einwohner der Stadt Eger die bei dem Luftangriffen 1944 und 145 ums Leben kamen. Sie wurden in einem Massengrab auf dem ehemaligen [ ... ]

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Wenn die Egerländer rufen, ist selbst das weitgehend umgebaute Egerland-Kulturhaus in Marktredwitz viel zu klein. Für den Egerlandtag und das 49. Bundestreffen der Egerland-Jugend am Wochenende den 27.09.2019 bis 29.09.2019 musste wieder ein Festzelt auf dem Angerplatz aufgebaut werden. Zusätzlich gab es Workshops in der Alexander-von-Humboldt-Mittelschule, die auch das Schlaflager der Teilnehmer war. Die Veranstaltungen rund um das Egerländer Leben waren gut besucht.
Alle zwei Jahre findet in Marktredwitz der Egerlandtag statt - 2019 zum dritten Mal zusammen mit dem Bundestreffen der Egerland-Jugend. Seit 1973 treffen sich in Marktredwitz Egerländer Heimatvertriebene aus ganz Deutschland zu diesem eindrucksvollen Fest. Die Egerländer verfügen quasi über drei Heimaten: Zum einen die Heimat, aus der sie vertrieben wurden, dann die zweite Heimat, in der sie nach der Vertreibung ihren neuen Lebensmittelpunkt fanden - und ihre dritte Heimat ist Marktredwitz, ihre heimliche Hauptstadt. Und so fanden auch dieses Jahr wieder zahlreiche Ehrengäste ihren Weg nach Marktredwitz.

"Tradition hat Zukunft" war das Motto des Egerlandtages 2019. Das Festwochenende wurde durch den Bundesvüarstäiha des Bundes der Eghalanda Gmoin Volker Jobst und Bundesjugendführer Alexander Stegmaier eröffnet. Jobst hob hervor: "Die Stadt Marktredwitz und der Freistaat Bayern setzen weiter auf die Egerländer." Oberbürgermeister Oliver Weigel, der gesamte Stadtrat und Landtagsabgeordneter Martin Schöffel hätten sich in den zurückliegenden Jahren mit dem bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales für die Erhaltung und Sanierung des Egerland-Kulturhauses engagiert. Rund 80 Prozent der Kosten, also etwa zwei Millionen Euro, gab es an bayerischen Fördermitteln, 20 Prozent schultert der Träger des Egerland-Kulturhauses selbst. Für den Bundesvüarstäiha sind das Brauchtum, die Lebensart und der Zusammenhalt die drei Säulen der Egerländer. Mit dem diesjährigen Motto wolle die Führung den jüngeren Menschen zeigen: "Tradition muss nichts Verstaubtes, Langweiliges oder Altbackenes sein!" Und da sich viele in der Egerland-Jugend engagieren, ist ihm um die Zukunft der Gmoin nicht bange.

Bundesjugendführer Alexander Stegmaier sagte: "Gerade bei unserer Egerland-Jugend kann man sehen, dass das Motto stimmt, dass die Tradition Zukunft hat." Schon jetzt verwies Stegmaier auf das Jubiläum im nächsten Jahr, wenn das 50. Bundestreffen der Egerland-Jugend vom 3. bis 5. Juli 2020 in Marktredwitz und Eger stattfinden wird.

Schirmherr Oberbürgermeister Oliver Weigel begrüßte die zahlreichen Gäste in Marktredwitz. Er freue sich schon darauf, die Fertigstellung der Umbau- und Sanierungsarbeiten am Egerland-Kulturhaus gemeinsam mit den Egerländern zu feiern.
Dr. Bernd Fabritius hielt die Festrede am Eröffnungstag. Er ist Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten und Präsident des Bundes der Vertriebenen. Für ihn ist das Egerland-Kulturhaus ein Leuchtturm der Egerländer Kultur und Geschichte, besonders weil es in Marktredwitz steht, das selbst Jahrhunderte lang zu Eger gehörte und nur einen Steinwurf weit von der Heimat-Hauptstadt Eger entfernt liegt. Die Eghalanda Gmoin hätten sich genauso wie die übrigen Vertriebenenverbände für die Überwindung der deutschen Teilung und ein geeintes Europa eingesetzt. "Unser Engagement für die Einhaltung der Menschenrechte und für die Verständigung bleibt ein wichtiger Beitrag für Frieden in Europa."

Wichtig sei, so Fabritius, die Erinnerungskultur hochzuhalten und an die nachkommenden Generationen weiterzugeben, noch wichtiger aber, das Miteinander unter dem gemeinsamen Dach Europa gemeinsam zu gestalten. Kurz und knapp fasste er zusammen: "Wo Verständigung blüht, haben Menschenrechte Geltung. Und wo die Menschenrechte geachtet werden, herrscht Frieden!"

Landtagsabgeordnete Sylvia Stierstorfer, die Beauftragte der Staatsregierung für Aussiedler und Vertriebene, dankte am Sonntag in ihrer Festrede den Egerländern für ihren Beitrag zum Wiederaufbau Bayerns nach dem Zweiten Weltkrieg: "Sie haben einen ganz wichtigen Beitrag geleistet." Sie freute sich darüber, dass das nächste Bundestreffen der Egerland-Jugend in Marktredwitz und in Eger stattfindet: "Wenn ich das Engagement und die Begeisterung der Jugend spüre, ist mir um die Zukunft nicht bange."

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